IPM ESSEN 2026 ist in der Messe Essen gestartet

28 januari 2026 | Gewächshausbau | Messe Essen GmbH

 

Acht Pflanzenneuheiten in sechs Kategorien ausgezeichnet 

Mit einer feierlichen Eröffnung ist heute die Internationale Pflanzenmesse IPM ESSEN gestartet. NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen und ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf begrüßten Aussteller und Fachbesucher aus aller Welt. Ein Höhepunkt der Eröffnung war die Auszeichnung der „IPM-Neuheiten 2026“. Noch bis Freitag, 30. Januar 2026, präsentieren rund 1.500 Aussteller aus über 40 Nationen ihre Innovationen aus den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung in der Messe Essen. Erwartet werden Fachbesucher aus allen relevanten internationalen Märkten. 

„Wer in diesen Tagen hier über die Weltleitmesse IPM ESSEN geht, sich umschaut, zuhört und ins Gespräch kommt, der sieht vor allem eines: Tatkraft, Innovationsfreude und Kreativität“, betonte Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in ihrem Grußwort. 

„Gartenbau ist nicht nur ein starker Wirtschaftszweig – er bereichert unser Leben und tut uns gut, Gartenbau leistet viel für unsere Ernährung und für das Grün in unseren Städten. Wir in Nordrhein-Westfalen sind stolz auf unseren Gartenbau und wir machen dessen Bedeutung ganz bewusst sichtbar, beispielsweise durch unsere Gartenschauen. NRW ist das Gartenbauland Nummer eins und in den nächsten Jahren das Bundesland mit den meisten Gartenschauen deutschlandweit. Auch darüber hinaus werden wir uns weiterhin für gute und zukunftsfähige Rahmenbedingungen einsetzen und als Landesregierung konsequent daran arbeiten, den Gartenbau zu unterstützen – mit gezielten Förderprogrammen, Investitionen in Forschung und Innovation und einer starken Stimme für unsere Betriebe in Berlin und Brüssel. Hinzu kommt unser Engagement für mehr Planungssicherheit und den dringend erforderlichen Bürokratieabbau.“ 

IPM ESSEN als Impulsgeber für eine wettbewerbsfähige Branche 

Auch Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Zentralverbands Gartenbau (ZVG), hob die Innovationskraft und die Bedeutung der IPM ESSEN als zentralen Branchentreff hervor. Hier komme die gesamte 

Wertschöpfungskette zusammen – und von den Impulsen der kommenden Tage, so Kähler-Theuerkauf, zehrten viele Betriebe das ganze Jahr über. 

Damit diese Stärke langfristig wirken könne, brauche es Wettbewerb auf Augenhöhe sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen, etwa durch eine unternehmensorientierte Energiepolitik, konsequenten Bürokratieabbau und praxistaugliche Umweltregelungen. Zugleich warnte sie vor nationalen Sonderwegen und zusätzlichen Belastungen – beispielsweise beim Pflanzenschutz oder der Torfreduktion –, die die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere im europäischen Markt gefährden könnten. 

„Die IPM ESSEN macht deutlich, dass die Branche bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv und nachhaltig zu gestalten. Lassen Sie uns gemeinsam loslegen – in den nächsten vier Tagen und darüber hinaus.“ 

IPM-Neuheitenschaufenster: ausgezeichnete Innovationen 2026 

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurden im IPM-Neuheitenschaufenster die besten Pflanzen-Newcomer prämiert. Der Wettbewerb verzeichnete 42 Einreichungen von 27 Ausstellern. Ausgezeichnet wurden acht Neuzüchtungen in sechs Kategorien. Die Bekanntgabe des Publikumspreises erfolgt am 29. Januar 2026. 

  • Frühjahrsblüher: Pericallis x hybrida Senetti® Blue Spoon (Firma Suntory Flowers Europe aus Leimuiderbrug, Niederlande) – Auffällig sind die zahlreichen blauen „Löffelblüten“ sowie der kompakte, buschige Wuchs; die gelbe Blütenmitte setzt einen klaren Kontrast. 
  • Beet- und Balkonpflanze: Garden Gerbera Garvinea® Sweet Pastry (Firma HilverdaFlorist aus De Kwakel, Niederlande) – Trendige neue Farbgebung trifft auf kompakte Pflanzen und ein kontinuierliches Nachtreiben – geeignet für Beet, Topf und Kübel sowie zum Pflücken eigener Sträuße. 
  • Blühende Zimmerpflanze: Tillandsia Camina® (Firma Anthura BV aus Bleiswijk, Niederlande) – Kräftiger Wuchs und eine reich verzweigte rosa bis violette Blüte sorgen für einen starken Kontrast zum dunkelgrünen Laub. 
  • Gehölz: Ficus carica Fignomenal (‘PT-DF-14’PBR) (Firma Fitzgerald Nurseries Ltd. aus Kilkenny, Irland) – Äußerst zwergig und niedrig wachsend – ideal für urbane Gartenarbeit im Innen- und Außenbereich. Als Feige verbindet sie Zierwert mit Genuss. 
  • Gehölz: Rhododendron-Hybride ‘Grazeasy® Purple’ (Diderk Heinje Pflanzenhandelsgesellschaft mbH & Co. KG aus Jeddeloh, Deutschland) – Üppige, intensiv lilafarbene Blüten (Mai bis Juni) heben sich deutlich von den dunklen, langzettlichen Blättern ab; die Sorte eignet sich gleichermaßen für Kübel, Hecken oder als Solitärpflanze. 
  • Gehölz: Cercis griffithii Blue Lagoon (‘RAFMAR1’ PBR) (Firma Kordes Jungpflanzen Handels GmbH aus Bilsen, Deutschland) – Herzförmige Blätter in einem seltenen blau-grauen Ton machen die Sorte zum Blickfang; die frühe Blüte bietet zudem einen Mehrwert für Bestäuber. 
  • Schnittblume: Clematis AMAZING®™ TOKYO (‘Zo07201’ PBR) (Firma Marginpar B.V. aus Aalsmeer, Niederlande) – Stabile Stiele und eine offene Blütenform eröffnen floristisch viele Gestaltungsmöglichkeiten und sorgen für eine gute Präsentation in Sträußen und Arrangements. 
  • Staude: Yucca ‘French Flag’ (Firma Plantipp BV aus Ijsselstein, Niederlande) – Trockenresistent und damit ideal für mediterrane Gärten sowie als architektonische Pflanze geeignet, ist sie zugleich gut für klimatische Veränderungen gerüstet, und ihre Blüte von Mai bis Juni ist zudem bestäuberfreundlich. 

Alle Wettbewerbsbeiträge sind während der Messe im Neuheitenschaufenster im Infocenter Gartenbau (Halle 4) zu sehen. Zudem können Messebesucher vor Ort für ihren Favoriten abstimmen. 

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