Kettenmobiler Kegelbrecher MC8 von Portafill erfolgreich am deutschen Markt eingeführt.

22,5 t Kegelbrecher besticht durch vielseitige Einsetzbarkeit. Umsetzungen ohne Transportgenehmigungen gestatten schnellen Einsatz in verschiedenen Natursteinwerken. Geänderte Hubeinstellung steigert die Wertschöpfung und Kornausbeute.

Bereits auf der Bauma 2019 zog der MC8 Kegelbrecher von Portafill zahlreiche Interessenten an. Die verschleißträchtige Natursteinaufbereitung und die Aufbereitung von Überkorn und Ausschusskörnungen in geringen Mengen an verschiedenen Standorten beschäftigten Kunden und Christophel Mitarbeiter gleichermaßen seit langem. Der MC8 Kegel von Portafill bietet nun die passende Lösung. 

Mit den Transportmaßen von 10.560/2.290/3.000 mm (L/B/H) und einem Gewicht von lediglich 22,5 t eignete sich die Maschine ideal zum schnellen Leistungsnachweis bei der deutschen Kundschaft. Aus dem Aufgabebunker gelangt das Brechgut über einen Metalldetektor zum Brechereinlauf. Hier übernimmt die Ultraschallmessung die Steuerung des Zuführbandes. So wird sichergestellt, dass der Brecher stets gefüllt ist, ohne überfüllt zu werden. Der Brecher verfügt über vier Werkzeugarten, die für Aufgabekörnungen von 35 mm bis 165 mm geeignet sind. Der Brechspalt wird stufenlos eingestellt. Am Monitor wird der Druck im Kegel gemessen. Steigt der Druck über die Werksvorgabe, öffnet sich der Spalt automatisch und entlässt den Fremdkörper auf das Austragsband. So werden Schäden vom Brecher ferngehalten. 

Gleich nach der Bauma 2019 hat Christophel die Neuvorstellung in verschieden Einsätzen getestet. Recyclingkunden freuen sich über eine höhere Splittausbeute ohne den unerwünschten Brechstaub. Wird die Maschine in einem Arbeitsgang mit Backenbrecher und Siebmaschine eingesetzt, kann zudem die Leistung nahezu verdoppelt werden. 

Nach einem kurzen Werkzeugwechsel bricht der MC8 Bahnschotter. Sorgt der große Hub für maximale Leistung und ein breites Kornband mit viel Sand, wurde für diesen Einsatz der Hub reduziert. Bei geringerer Leistung verbesserte sich die Kornform bei höherer Splittausbeute nachhaltig. 

Für das Brechen von Nordseekies wurde das Brecherwerkzeug erneut auf 165 mm getauscht. Spätestens bei diesem Einsatz war jedem klar, wie viel Vorteil es dem Betreiber bietet, wenn die Werkzeuge beliebig, ohne Vergußmasse und ohne zerstört zu werden, untereinander schnell zu tauschen sind. Mit 16 mm Spalt und 20 mm Hub wurde der Kies in auf die gewünschten Betonzuschlagfraktionen von 0-32 mm bei 80 t/h gebrochen. 

Aber auch beim Brechen von Müllverbrennungsschlacke auf 0-11 mm oder Ausschusskörnungen 16-32 mm auf 0-16 mm mit wenig Sand, überzeugte der Brecher die Betreiber. 

„Bereits die Leistungsdaten und die historischen Sieblinien, die uns Portafill an die Hand gegeben haben, begründeten die hohen Erwartungen. Jetzt, nach sechs Vorführungen sind wir vom Leistungsvermögen überzeugt,“ so Rüdiger Christophel in einem ersten Fazit. „Wichtiger noch: Unsere Kundschaft ist es auch! Wir haben bereits zwei Anlagen verkauft. Eine dritte Maschine nehmen wir auf Lager, um unseren Erfahrungsschatz zu erweitern. Vermutlich ist die Anlage aber auch verkauft, bevor sie in Deutschland aufschlägt“, sinniert Christophel über zukünftige Schritte. 

Weitere Informationen: www.ugaatbouwen.com/de/c-christophel-gmbh